Pieces of Emotion

Bücherwurm, Serienfreak & Schreiberling

La La Land: Eine einmalige Komposition

Endlich war auch ich 2017 zum ersten Mal im Kino und konnte das Jahr mit einem besonders fulminanten Streifen beginnen: La La Land mit Emma Stone und Ryan Gosling. Nach der Auszeichnung mit sieben Golden Globes und einer mehrmaligen Sichtung des Trailers habe ich natürlich einen Film der Extraklasse erwartet. Erhalten habe ich ein Werk, das schnellstmöglich in mein DVD-Regal wandert.

Inhalt von La La Land

Während Mia (Emma Stone) in Los Angeles versucht, als Schauspielerin Fuß zu fassen und sich mit einem Job in einem Café über Wasser hält, strebt Sebastian (Ryan Gosling) in der gleichen Stadt eine Karriere als Jazzpianist an. Zufällig begegnen sich die beiden mehrere Male, bis sie sich schließlich an einem wundersamen Abend ineinander verlieben. Scheint das junge Paar zu Beginn die gemeinsame Zeit über alle Maßen zu genießen, kommen ihnen doch immer wieder die eigenen Karrieren in den Weg, welche die Beziehung miteinander erschweren…



Quelle: YouTube-Channel „KinoCheck“ (Stand: 20.01.2017)

La La Land – Die Kritik

In hoher Erwartung und sogar ein wenig aufgeregt ob des Hypes um den brandneuen Musical-Streifen habe ich La La Land am Dienstagabend hoffnungsvoll entgegen gefiebert. Schon der erste Song „Another Day Of Sun“ konnte die allgemeine Begeisterung um den Film bestätigen: Ein lockeres, heiteres Musikstück, das zu Beginn direkt den richtigen Ton trifft und anschließend mit einem Lacher in den Film überleitet.

Auch der restliche Streifen kann voll und ganz überzeugen. Wie schon in Crazy, Stupid, Love bilden Ryan Gosling und Emma Stone ein authentisches, romantisches und harmonisches Paar, das insbesondere die Leidenschaft für die eigene kreative Karriere verbindet. Dabei machen die Schauspieler auch musikalisch eine hervorragende Figur – zwar nicht durchgehend perfekt, aber aufgrund dessen umso realistischer und für den Zuschauer deutlich greifbarer.

Dass die Story zum großen Teil nicht unbedingt etwas Neues erzählt, tut dem großen Ganzen keinen Abbrauch. Natürlich, zwei junge Menschen lernen sich kennen, verlieben sich und verbringen eine einmalige Zeit miteinander. Mag es zeitweise sogar ein wenig kitschig werden, steht doch vor allem der Konflikt zwischen Karriere und Liebe im Fokus und wirft eine Frage auf, die wohl auch im wahren Leben nur allzu oft selbst die schönste Beziehung trüben kann: Setze ich alle Kräfte in Bewegung, um meine eigenen Träume zu verwirklichen oder gebe ich meine eigenen Wünsche für meinen Partner auf?

Das für mich etwas unerwartete Finale hat unendlich viele gemischte Gefühle hervorgerufen, insbesondere jedoch die unbändige Freude über das wortlose Verständnis zweier liebender, unendlich talentierter Menschen.

Zu allem Überfluss liefert uns La La Land mit Justin Hurwitz einen grandiosen Komponisten, der Fans des Filmmusicals mit einer herausragenden Playlist versorgt. Von „Another Day of Sun“ über „Mias & Sebastians Theme“ bis hin zu meinem Highlight „City of Stars“ kann der begeisterte Zuschauer seinen eigenen Gefühlen freien Lauf lassen, während er der melodischen Geschichte von Mia und Sebastian lauscht.

Fazit zu La La Land

Dass ich mein Kinojahr mit einem Film wie La La Land beginnen durfte, macht mich glücklicher, als ihr es zu glauben vermögt. Deshalb an all jene unter euch, die diesen Streifen bisher noch nicht gesehen haben: Nutzt die Chance und schaut ihn auf der großen Leinwand. Die Atmosphäre ist einmalig!

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