Pieces of Emotion

Bücherwurm, Serienfreak & Schreiberling

3 in 1: Doctor Strange, Before I Wake & Black Mirror

Momentan bin ich in dieser Phase, in der ich zwar gern schreiben und vor allem mit euch meine Gedanken und Erlebnisse teilen möchte – in der ich aber absolut und überhaupt keine Lust habe, zu schreiben. Mag daran liegen, dass ich emotional etwas ausgebrannt bin; mag aber auch daran liegen, dass ich aufgrund des Stresses der letzten Monate verdammt faul geworden bin.

Nichtsdestotrotz arbeite ich gerade daran, meine liebste Leidenschaft nicht an den Nagel zu hängen und mich stattdessen wenigstens ein paar Abende in der Woche zum Schreiben durchzuringen. Immerhin freue ich mich jedes Mal riesig, wenn ihr ein Like oder einen Kommentar hinterlasst!

Da ich in der vergangenen Woche tatsächlich zweimal im Kino war, gibt’s dieses Mal erneut drei Kurzrezensionen – gegebenenfalls werde ich euch dann beim nächsten Beitrag mal über meine aktuelle Situation informieren :)
Aber bis dahin: Ab geht’s!

Doctor Strange

Eine Marvel-verrückte Freundin und ich hatten schon etwas länger geplant, Benedict Cumberbatch in seiner neuen Rolle als Doctor Strange anzuschauen – letzten Donnerstag war es dann endlich soweit: Neben dem Sherlock-Darsteller waren auch Mads Mikkelsen, Chiwetel Ejiofor, Tilda Swinton und Rachel McAdams auf der Leinwand zu sehen. Ein großes Staraufgebot, welches genau das gehalten hat, was ich von Beginn an erwartet hatte: eine typische Marvel-Story mit einem Die-Welt-geht-unter –Höhepunkt, perfekt eingesetztem Humor und teils wirklich sympathischen Charakteren. Was ich nicht erwartet hatte, war die ästhetische Vielfalt, mit der mich Regisseur Scott Derrickson konfrontiert hat: Die Bildgewalt, welche sich in einigen Szenen wunderbar mit den Worten „So muss sich ein LSD-Trip anfühlen!“ zusammenfassen lässt, ist grandios.

Kurz zur Story: Nach einem Autounfall muss der Neurochirurg Stephen Strange seinen Beruf aufgeben. In seiner Verzweiflung reist er nach Kathmandu, um sich heilen zu lassen. Dort trifft er auf die Magier Mordo und die Älteste. Diese eröffnen ihm eine Möglichkeit, mit Magie seine Verletzungen zu heilen – wenn er bereit ist, sich den Lehren der Ältesten zu öffnen…



Quelle: YouTube-Channel „Marvel Entertainment“ (Stand: 18.11.2016)

Before I Wake

Ganz spontan war hingegen meine Sichtung des Horrorfilms Before I Wake, der aktuell in den deutschen Kinos läuft. Nach The Purge: Election Year – welcher sich letztendlich mehr als Splatter- denn als Horrorfilm herausgestellt hat – war dies ein weiterer Versuch, mich auch auf der großen Leinwand dem Genre zu öffnen. Dabei hatte ich ein deutlich besseres Erlebnis, als ich zuerst befürchtet hatte.

In Before I Wake möchten die Partner Jessie und Mark den achtjährigen Cody in ihre Familie aufnehmen. Allerdings hat der Junge große Angst davor, einzuschlafen – und hält sich stattdessen mit Energydrinks wach. Denn schläft er ein, werden seine Träume Realität. Während seine normalen Träume wunderschöne Szenarien erschaffen, öffnen seine Albträume eine Tür, die sich nur schwer wieder schließen lässt…

Natürlich habe ich mich viel zu häufig erschreckt, wenn sich ganz plötzlich Dinge ereignet haben. Immerhin ist es für mich etwas ganz Neues, die Schreckmomente im großen, dunklen Kinosaal zu erleben. Dennoch hat es mir viel Spaß bereitet, den Film zu sehen. Das war jedoch vor allem der Entwicklung des Horrorfilms zu einem Drama zu schulden: Wie schon bei Das Waisenhaus hat es mir gefallen, dass der gesamten Handlung eine tiefere Bedeutung zugeteilt wurde und es sich nicht einfach um simple Horrorszenarien drehte – eine Wandlung, die ich gern häufiger in Horrorfilmen sehen würde.

Quelle: YouTube-Channel „KinoCheck“ (Stand: 18.11.2016)

Black Mirror – Staffel 3

Sehnsüchtig habe ich darauf gewartet, endlich die dritte Staffel von Black Mirror in Angriff nehmen zu können. Vor einigen Wochen war es nun endlich soweit, dass Netflix die sechs neusten Episoden veröffentlicht hatte. Nach der Ankündigung, dass die dritte Staffel zwölf Episoden enthalten sollte (nun allerdings in zwei Staffeln aufgeteilt wurde), hatte ich befürchtet, dass aufgrund der Anzahl einige Episoden mit geringerer Qualität darunter sein würden. Leider hat mich diese Staffel auch nicht so sehr gepackt wie die beiden zuvor.

Natürlich konnte Black Mirror dennoch wieder mit einigen hervorragend gruseligen Szenarien punkten. So wird beispielsweise schon in der ersten Episode das Social Ranking auf ein völlig neues Niveau gehoben, das mich stark an die Story aus The Circle erinnert hatte. Auch Episode 2, die mit einer erstaunlichen Form der virtuellen Realität arbeitet, ebenso wie Episode 3, die mich aufgrund ihrer Aktualität am meisten gepackt hat, konnten das Niveau beibehalten. Episode 5 wiederum konnte mich überhaupt nicht in den Bann ziehen – was jedoch auch am Setting gelegen haben mochte. Insgesamt hat die dritte Staffel von Black Mirror aber überzeugt, wobei ich guter Hoffnung bin, dass uns die kommende Staffel noch qualitätsvollere Episoden liefert.

Quelle: YouTube-Channel „Netflix US & Canada“ (Stand: 18.11.2016)

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