Pieces of Emotion

Bücherwurm, Serienfreak & Schreiberling

3 in 1: Findet Dorie, Der Weg nach El Dorado & Love and other Disasters

Letztes Wochenende hatte ich Besuch von meiner Familie: Meine kleine Schwester war schon am Samstag eingetroffen, sodass wir ein bisschen Zeit zu zweit hatten – und die haben wir mit einem Besuch im Tierpark (inklusive Tiere füttern natürlich!), einer kleinen Shoppingtour und einem gemütlichen Filmabend, begleitet von leckeren Wraps, perfekt ausgenutzt!

Am Sonntag ist dann auch meine Mama dazu gestoßen und beide waren bis Montagabend geblieben. Leider musste es gerade an diesen Tagen immer wieder regnen, sodass an lange Spaziergänge nicht gedacht werden konnte – immerhin konnten wir einige Blicke auf den Köln Marathon werfen und am Montagnachmittag bei doch noch strahlendem Sonnenschein über den Flohmarkt am Rhein schlendern.

Die verbliebene Zeit haben wir unter anderem mit Filmen verbracht – natürlich solchen, die ich am liebsten mit den beiden schaue 😉

Findet Dorie

Der Besuch im Kino war eines unserer Highlights. Aber Leute. Nie, niemals wieder werde ich um 13 Uhr ins Kino gehen, bevor ich selbst Kinder habe – Kinder, die ständig an meinen Sitz treten, die ununterbrochen reden und deren Aufmerksamkeitsspanne nach etwa 60 Minuten das Ende erreicht hat, waren für mich anstrengender als die Ladies Night mit von Sekt gefüllten Frauenblasen.

Aaaaber ich konnte Findet Dorie dennoch genießen! Denn der Film hat mich mit genau dem beschenkt, was ich erwartet hatte: einer unfassbar süßen Mini-Dorie, einer für einen Kinderfilm etwas zu ernsten Story, einem herausragenden Humor und einigen großartigen Charakteren.

Der Film legt seinen Fokus auf unseren liebsten Nebencharakter aus Findet Nemo: Dorie fällt wieder ein, dass sie vor vielen Jahren ihre Eltern vergessen hatte. Nun macht sie sich auf die Suche nach ihnen und gerät in ein Abenteuer nach dem anderen – natürlich stets mit Marvin und Nemo auf den Fersen, die jedoch stets zu spät zu kommen scheinen.

Selbstverständlich zeigen sich in dem Film Ähnlichkeiten zum Vorgänger und natürlich ist mit einem Happy End zu rechen; immerhin handelt es sich um einen Kinderfilm. Diese Aspekte tun der Qualität des Films keinen Abbruch; vielmehr kann dieser so mit kurzen Auftritten alter Bekannter punkten, die den Zuschauern einen kurzen Augenblick voll Freude bescheren. Nicht zu vergessen ist natürlich der Soundtrack, der die einzelnen Szenen wunderbar umrahmt und einen großartigen Song von Sia enthält.

Quelle: YouTube-Channel „KinoCheck“ (Stand: 9.10.2016)

Love and other Disasters

Der Filmabend von meiner Schwester und mir war gekrönt von einer typischen, aber dennoch etwas anderen Liebeskomödie: In jedem Fall mit einer vorhersehbaren Handlung versehen, überzeugt der Streifen dennoch mit liebenswürdigen Charakteren, die unter anderem von Brittany Murphy und Catherine Tate gespielt werden. Der Humor funktioniert insofern hervorragend, als dass sich der Film oft genug selbst auf die Schippe nimmt – da werden „Wenn dies ein Film wäre“-Szenen durchgespielt und Filmrollen mit einer punktgenauen Ironie besetzt.

Love and other Disasters ist bei weitem kein Film, den man unbedingt gesehen haben sollte. Für einen gemütlichen Mädelsabend lohnt es sich jedoch, sich zurückzulehnen und den Gesprächen zwischen Jacks, ihrer chaotischen Freundin Talullah und ihrem schwulen besten Freund Peter zuzuhören, die nicht immer ganz jugendfrei sind. Die Auflösung ist leider fast von Beginn an klar, die letzten Minuten zeigen sich dann doch etwas unerwartet.

Insgesamt bietet Love and other Disasters einen spaßigen Abend mit bunten Charakteren, einem für dieses Genre passenden Humor und eine wunderschöne britische Kulisse!

Quelle: YouTube-Channel „Kaulept“ (Stand: 9.10.2016)

Der Weg nach El Dorado

An einem verregneten Sonntagmorgen könnten zwei Morgenmuffel nichts Besseres tun, als sich mit dem Frühstück vor den Fernseher zu hauen und einen Zeichentrickfilm zu schauen, den sogar beide noch nicht gesehen haben. Mit dem Weg nach El Dorado ist unsere Wahl auf ein Werk aus dem Hause Dreamworks gefallen, das im Vergleich zu großen Disneyfilm wenig Bekanntheit erlangt hat – zu Unrecht.

Denn Der Weg nach El Dorado hält zwei überaus clevere und sympathische, wenn zuweilen auch ignorante Charaktere bereit, die der Zuschauer spätestens nach der Reise übers Meer in sein Herz schließt. Auch die Entwicklung dieser Figuren, insbesondere des ab und an sehr „blonden“ Miguel, der seine Liebe zu anderen Dingen außer dem Gold findet. Auch ist die Einbindung einheimischer Völker, ihrer Sitten und ihres Glaubens eine hervorragende Idee.

Leider scheitert der Film ein wenig an seiner vorhersehbaren Handlungsentwicklung, die nicht weniger durchschaubar endet. Auch hat mich enttäuscht, dass die Musik, insbesondere der Text der Songs, häufig überhaupt nicht zur Handlung gepasst hat – zumindest in der deutschen Synchronisation. Dieser muss ich allerdings wiederum zugute halten, dass sie für Tulio den Synchronsprecher Arne Elsholtz eingesetzt haben, dank dessen Stimme ich ständig Hades aus Herkules vor Augen hatte. Insgesamt ist Der Weg nach El Dorado also ein guter Streifen, der durchaus etwas mehr Bekanntheit verdient hat!

Quelle: YouTube-Channel „ParamountmoviesDE“ (Stand: 9.10.2016)

« »

© 2017 Pieces of Emotion. Theme by Anders Norén.

%d Bloggern gefällt das: