Pieces of Emotion

Bücherwurm, Serienfreak & Schreiberling

2 in 1: Into the Wild und Bad Moms

Endlich habe ich es wieder einmal geschafft, trotz Umzugsstress und vielen Unternehmungen zwei Filme in der vergangenen Woche zu sehen – also, eigentlich waren es drei, aber die Kurzrezension zu The Purge kommt, sobald ich morgen im Kino den dritten Teil gesehen habe. Dass ich tatsächlich zweimal innerhalb einer Woche ins Kino gehe, ist fast wie Weihnachten und Geburtstag zusammen – aber hey, dafür liegt der letzte Kinobesuch mit Smaragdgrün auch schon viel zu lange zurück.
Also, auf geht’s zu den Kurzrezensionen!

Into the Wild

Ich ärgere mich ein bisschen, dass ich nicht erst Into the Wild gesehen und dann die Liste der 100 besten Filme des 21. Jahrhunderts erstellt habe – denn dann hätte sich der Streifen definitiv einen guten Platz gesichert (aber ich denke, ich werde die Liste spätestens im kommenden Jahr mal updaten, denn mir ist auch aufgefallen, dass ich Der Nebel vergessen habe). Zwar ist die Story von Into the Wild schnell erzählt, doch die Charaktere in diesem Film, die Weisheiten und insbesondere die Darstellungen von Flora und Fauna haben mich absolut begeistert. Bei wem nach dieser Sichtung kein Reisefieber ausbricht, der ist emotional nicht existent. Hohe Berge, zerklüftete Felsen, ein wilder Strom, kleine Eichhörnchen und majestätische Hirsche – all das wurde auf atemberaubende Weise mit einer Kamera eingefangen, dass der Zuschauer am liebsten selbst vor Ort gewesen wäre.

Doch nicht nur der ästhetische Aspekt hat meine Leidenschaft für diesen Streifen entfacht, sondern auch die Tatsache, dass die gesamte Handlung auf einer wahren Gegebenheit beruht. Das macht es umso leichter, den Hauptcharakter ins Herz zu schließen und umso trauriger, das Ende des Films zu sehen. Hinzu kommt die fantastische Filmmusik, die einen regelrecht dazu treibt, sich in den wundervollen Bildern zu verlieren. Insgesamt fand ich Into the Wild wirklich herausragend, auch wenn er ziemlich lang war und ich mit meiner kurzen Aufmerksamkeitsspanne zwischendurch einige Probleme hatte. Aber: Hat einer unter euch den Streifen noch nicht gesehen, sollte er das bis gestern nachgeholt haben!



Quelle: YouTube-Channel „Paramount Movies“ (Stand: 25.09.2016)

Bad Moms

Während sich alle anderen Tschick oder Snowden oder Captain Fantastic im Kino ansehen, haben eine gute Freundin und ich am Mittwoch die Vorpremiere von Bad Moms besucht. Manchmal soll Kino ja auch einfach mal nur Spaß machen – ganz egal, wie anspruchslos der Film ist.

Jedenfalls hatten wir das Glück, dass die Vorpremiere gleichzeitig Ladies Night war und wir jeweils mit einer Flasche Jules Mumm beschenkt wurden. Hat die Stimmung noch ein bisschen heiterer gestimmt. Aber ganz ehrlich: Nie wieder einen Film in einem ganzen Saal voll mit Weibern schauen. Ich hatte das Gefühl, dass nur in unserer Reihe die Frauen mit den teeny tiny Blasen saßen und alle 30 Sekunden die Toiletten aufsuchen mussten.

Der Film selbst war hingegen großartig! So viel habe ich während eines Streifens schon lange nicht mehr gelacht – ich konnte gar nicht mehr mitzählen, wie oft meine Freundin und ich uns angesehen und gesagt haben „Das sind wir in 15 Jahren“. Natürlich war Bad Moms gefüllt mit amerikanischen Klischees und so vorhersehbar wie fast jede Komödie aus den Vereinigten Staaten. Der Humor jedoch konnte mich absolut und völlig begeistern. Insbesondere deshalb, weil wir die beiden einzigen Kinobesucher waren, die bei den zwei „Game of Thrones“-Witzen wie blöde gelacht haben. Wenn ihr also einen vergleichsweise anspruchslosen, aber unheimlich humorvollen Film sehen wollt, um euch einfach mal gehen zu lassen, lege ich euch Bad Moms ans Herz!

Quelle: YouTube-Channel „KinoCheck“ (Stand: 25.09.2016)

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