Pieces of Emotion

Bücherwurm, Serienfreak & Schreiberling

3 in 1: Parenthood, Her, Zodiac

Leider habe ich in den vergangenen Tagen nicht so viel gesehen – zum einen hat sich das Kölner Wetter wirklich von seiner besten Seite gezeigt. Zum anderen war privat einfach zu viel los. Aaaaber ich bin immerhin schon in der vierten Staffel von Parenthood! Und auch zwei Filme konnten mich mir an gemütlichen Sonntagen anschauen.

Also auf zu den Kurzrezensionen!

Parenthood – Staffel 2 und 3

Zwar hab ich mich schon während der ersten Staffel in Parenthood verliebt, doch die zweite und dritte Season haben meine Passion noch vertieft. Natürlich ergeben sich etliche dramatische Handlungsstränge, die vielleicht nicht immer ganz realistisch erscheinen – aber dafür ist es eben auch eine Dramaserie. Vielmehr fesselt den Zuschauer aber die Dynamik zwischen den einzelnen Charakteren, die sich mithilfe der anderen, aber auch auf alleinigem Wege, immer weiter entwickeln.

Insbesondere Crosby und Amber, aber auch Max haben eine unglaubliche Entwicklung hinter sich und sind zu sympathischen sowie unheimlich liebenswerten Charakteren geworden, die Parenthood für mich zu etwas Besonderem machen. Derzeit bin ich in den ersten Episoden der vierten Staffeln und trotz einiger herzzerreißender Eröffnungen in diversen Handlungssträngen freue ich mich einfach, den Bravermans weiter beim Leben zuzusehen.



Quelle: YouTube-Channel „GiveMeMyRemoteTV“ (Stand: 04.09.2016)

Her

Endlich habe auch ich einmal den hochgelobten Film mit Joaquin Phoenix und Scarlett Johannson gesehen. Ich war wirklich gespannt darauf, welche Story mir dieser Streifen liefern würde. Und ich muss sagen: Vor allem die ersten und die letzten Minuten haben mir das Herz gebrochen. Denn in über zwei Stunden schließt der Zuschauer Theodore ins Herz und wünscht ihm, dass er glücklich wird – allerdings kommt alles anders als gedacht.

Mir hat der Film wirklich gefallen; insbesondere deshalb, weil die ganze Story gar nicht mal soweit entfernt scheint. In 20 bis 30 Jahren wird sowas vermutlich durchaus möglich sein. Scarlett Johannsons rauchige Stimme hat dem Ganzen noch das I-Tüpfelchen verliehen. Irritiert haben mich allerdings diese 70er und 80er-Jahre-Klamotten, die meines Erachtens überhaupt nicht in diese futuristische Welt hineingepasst haben. Auch eine der anfänglichen Szenen, in denen Theodore einen Chat aufruft, hat mich ein wenig verstört. Insgesamt jedoch war ich froh, diese Sichtung endlich einmal unternommen zu haben!

Quelle: YouTube-Channel „Movieclips Coming Soon“ (Stand: 04.09.2016)

Zodiac

Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich mich nur wenige Wochen zuvor aufgrund eines Videos von Buzzfeed Unsolved mit dem Zodiac Killer beschäftigt habe, aber mir erschien der Film Zodiac verdammt langatmig. Klar, die Story an sich ist spannend, die Suche nach dem Serienkiller wird immer aufregender und die Schauspieler – allen voran Jake Gyllenhaal, Robert Downey Jr. und Mark Ruffalo – machen einen herausragenden Job.

Aber 2,5 Stunden für solch einen Fall aufzuwenden, hielt ich für etwas übertrieben. Es gab zahlreiche Szenen, die hätten gestrichen werden können und den Streifen wahrscheinlich auf weniger als zwei Stunden Laufzeit gekürzt hätten. Nichtsdestotrotz wurde die Geschichte des Zodiac Killers den größten Teil der Zeit über dramatisch und packend erzählt. Auch die Tatsache, dass scheinbar durch die fehlende Zusammenarbeit verschiedener Polizeireviere so viele Fehler entstanden konnten, zeigt, wie nervenaufreibend das Ganze für die damaligen Beamten gewesen sein muss. Schlussendlich ist es vermutlich nicht so einfach, tatsächliche Geschehnisse in ein gelungenes Filmformat zu bringen – doch David Fincher hat mich alles in allem ganz gut überzeugen können.



Quelle: YouTube-Channel „Paramount Movies“ (Stand: 04.09.2016)

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