Pieces of Emotion

Bücherwurm, Serienfreak & Schreiberling

2 in 1: The Circle und Parenthood

Endlich zeigt sich das Wetter in Köln wieder von seiner besseren Seite – ich hoffe ja noch immer drauf, dass wir einen richtigen Sommer bekommen, der nicht nur drei Tage, sondern auch mal zwei ganze Wochen dauert.
Aber dank der Regentage habe ich es zumindest geschafft, ein Buch zu beenden und eine neue Serie zu beginnen. Und somit habe ich auch wieder Stoff für den Blog – yay!

Also, ab geht die Post!

The Circle – Dave Eggers
Eigentlich stand The Circle noch gar nicht so lange in meiner Leseliste und doch hat mich das Buch vor einigen Wochen im Regal einer großen Buchhandlung angelächelt. Schon der Klappentext verspricht Spannung pur und das Logo auf der Frontseite setzt noch einen oben drauf. Da ich das Werk auf Englisch gelesen habe, kann ich leider keine Angaben zur deutschen Übersetzung machen.

© Kiepenheuer & Witsch

© Kiepenheuer & Witsch

Der Circle ist ein Internet-Unternehmen, welches die völlige Transparenz aller Menschen weltweit anstrebt. Mae Holland tritt zu Beginn des Buchs ihre Stelle in dieser gigantischen Firma an – dank ihrer Studienfreundin Annie. Mae ist absolut begeistert von dem Unternehmen und den einzigartigen Erfindungen, die es erschaffen hat. Je länger sie dort arbeitet, desto mehr wird sie in die absurde und dystopische Welt des Circle eingesogen.

An so manchen Tagen habe ich das Werk von Dave Eggers nicht aus der Hand legen wollen. Die Geschichte um Mae und den Circle ist überaus faszinierend geschrieben, da der Leser gemeinsam mit Mae die Welt des großen Unternehmens erkunden darf. An vielen Stellen hat mich das Buch dabei an die Serie Black Mirror erinnert, die mit ähnlichen Zukunftsszenarien arbeitet. The Circle scheint dabei aber noch ein Stück realistischer, denn mit Google, Facebook & Co. sind wir gar nicht soweit von diesem fiktiven Szenario entfernt. Das macht die gesamte Handlung umso spannender, aber auch beängstigender. Zumal es mit einem Finale endet, dass ich zu Beginn und auch nach der Hälfte des Buches absolut nicht erwartet habe.

Einziger, aber dennoch vergleichsweise großer Minuspunkt: Mae ist nicht immer der sympathischste Charakter. An etlichen Stellen habe ich ihren Handlungen zugestimmt, weil ich in jener Situation vermutlich ähnlich reagiert hätte. In anderen Momenten wiederum scheint sie einerseits ein ziemlich dummer Sturkopf, andererseits aber auch ein junges Mädchen ohne eigene Meinung zu sein. All das mischt sich zu einer Hauptfigur, der ich nur teilweise etwas abgewinnen konnte.

Parenthood – Staffel 1
Nachdem ich die zweite Staffel von The Blacklist beendet und in dem Moment keine Lust auf die dritte Staffel hatte, habe ich verzweifelt nach einer angenehmen Serie gesucht, die sich durchaus auch mal während des Kochens schauen lässt. Da ich nun schon des Öfteren Rezensionen von Parenthood bei bullion gelesen habe, wollte ich dem Ganzen mal eine Chance. Und ich bin echt verdammt froh, dass ich mich auf bullions Bewertungen verlassen habe, denn damit habe ich eine neue Sucht gefunden!

In Parenthood dreht sich alles um die Familie Braverman – vier erwachsene Geschwister, die gemeinsam mit ihren jeweiligen Familien zahlreiche positive und negative Ereignisse durchleben. In der Regel stehen dabei die Probleme innerhalb der Familie im Vordergrund, insbesondere bezüglich der Kommunikation zwischen Kindern und Eltern.

Schon mit der allerersten Folge war ich in dieser Serie gefangen und hatte unheimlich viel Spaß dabei, den Bravermans bei ihrem täglichen Leben zuzuschauen. Vor allem deshalb, weil sich hier einige moderne Ansätze finden lassen – alleinerziehende Mütter, Kinder mit Entwicklungsstörungen, geschiedene Eltern und Hausmänner. Allein diese Tatsache bewegt mich schon dazu, die Serie weiterzuschauen. Doch auch die Schauspieler geben ihr Bestes, allen voran Max Burkholder, der seiner gleichnamigen Rolle den perfekten Charakter einhaucht. Natürlich ist die Serie schon in den ersten Episoden äußerst dramatisch, aber der Zuschauer lernt vergleichsweise schnell, die einzelnen Charaktere in sein Herz zu schließen, sodass er ununterbrochen mitfiebern kann. Einen Favoriten habe ich natürlich trotzdem: Crosby, wie könnte es auch anders sein 😀

Quelle: YouTube-Channel „Universal Pictures Home Entertainment“ (Stand: 08.08.2016)

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