Pieces of Emotion

Bücherwurm, Serienfreak & Schreiberling

4 in 1: Love Stories, Veronica Mars, Girls & Juliet, Naked

Es wird wärmer und die Sonne scheint länger – der Frühling ist da! Ich freue mich so drauf, endlich wieder mehr Zeit im Freien und auf meinem Balkon verbringen zu können und das Wetter einfach zu genießen. Bevor ich jedoch das neue Quartal beginne, möchte ich mit diesen Kurzrezensionen das erste noch abschließen. Ab geht’s!

Love Stories (Film)
Auf der Suche nach einem entspannten Film für einen gemütlichen, aber verregneten Sonntagnachmittag bin ich in den Weiten von Netflix auf Love Stories gestoßen. Dabei hat es mich wirklich überrascht, dass die einzelnen Handlungsstränge deutlich tiefer gehen, als es auf den ersten Blick den Anschein haben mag. Hier wird leider ein Teil des Potenzials verschenkt, denn der Ausgang des Films ist meines Erachtens ziemlich vorhersehbar. Auch hätte ich es schön gefunden, wenn insbesondere den beiden Kindern noch etwas mehr Spielraum gegeben würde, sich und ihre Handlung weiter zu entfalten. Alles in allem handelt es sich bei Love Stories aber um einen Film, der mich über das Schreiben und die Liebe in jeglicher Form hat nachdenken lassen.

Quelle: YouTube-Channel „Universum Film“ (Stand: 08.04.2016)

Veronica Mars (Film)
Schon vorab muss ich sagen, dass ich die Serie (leider) nie gesehen habe – Lust darauf hätte ich nach dem Film allerdings schon. Denn auch wenn das Ende in jedem Fall vorhersehbar war, hat mir der Charakter der Veronica Mars unheimlich gut gefallen. Sie ist taff, lässt sich nicht unterbuttern, geht ihren Weg und ist unfassbar neugierig. Auch die Suche nach der Wahrheit, die ich gemeinsam mit Veronica absolvieren konnte, hat mich an den Streifen gefesselt.

Jetzt weiß ich durch den Film ja vermutlich schon, wie die Serie endet. Aber die Personen, die Veronica Mars gesehen haben, könnten mir vielleicht sagen, ob es sich dennoch lohnt, der Serie mal eine Chance zu geben? Ich hätte in jedem Fall Spaß damit, gemeinsam mit Kristen Bell Kriminalfälle zu lösen!

Quelle: YouTube-Channel „Movieclips Trailers“ (Stand: 08.04.2016)

Girls – Staffel 2 & 3 (Serie)
Zwar hatte ich mit der ersten Staffel von Girls noch einige Anlaufschwierigkeiten, doch schon mit Beginn der zweiten Staffel haben sich diese gelegt. Nun, nachdem ich aufgrund von Krankheit auch die dritte Staffel vergleichsweise schnell gesichtet habe, habe ich mich vollends in Girls verliebt. Mir gefällt bei weitem nicht jede Episode, doch allein die Charaktere sorgen dafür, dass sich jede einzelne Sichtung lohnt.

Interessant hierbei finde ich, dass es tatsächlich keine Figur gibt, die ich übermäßig mag – und doch habe ich sie alle irgendwie gern. Und genau das ist es, was diese Serie für mich so realistisch und authentisch macht. Denn auf die eine Weise habe ich sowohl die Mädels als auch die Kerle gern und wünsche ihnen auch alles Gute; trotzdem rege ich mich zu oft über ihr Verhalten auf. Vielleicht auch, weil ich manches Mal mein eigenes Fehlverhalten darin erkenne.

Juliet, Naked (Buch)
Ich muss zugeben, dass meine Erwartungen an diesen Roman ziemlich hoch waren – immerhin hielt ich mit Juliet, Naked einen Hornby in der Hand. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch auch wirklich gefallen, doch meines Erachtens kommt es keineswegs an A Long Way Down oder High Fidelity heran.

Faszinierend war für mich wieder einmal die unglaubliche Liebe zum Detail, die Nick Hornby stets in seine Werke zu verarbeiten scheint. Da denkt er sich mal eben ein gesamtes Album sowie die komplette Hintergrundgeschichte zu einem kaputten Rockstar aus und schreibt das Leben dieses Stars auch noch weiter. Allerdings war mir der Anfang etwas zu langwierig; ich hatte das Gefühl, die Geschichte kommt nur langsam in Gang. Dann jedoch wurde sie in dem typisch sarkastischen Ton erzählt, der Hornby so eigen ist. Insgesamt also empfand ich die Zeit mit Juliet, Naked als eine lohnenswerte.

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