Pieces of Emotion

Bücherwurm, Serienfreak & Schreiberling

3 in 1: Lilo & Stitch, Saving Mr. Banks, Silver Linings

Trotz Unternehmungen habe ich es irgendwie an diesem Wochenende geschafft, insgesamt drei Filme zu sehen. Und das Schöne daran: Jeden Abend von Freitag bis Sonntag konnte mich ein Film begeistern. Da ich sonst mit meinen Sichtungen nicht hinterherkommen würde, gibt’s mit diesem Beitrag gleich Kurzkritiken zu allen drei Filmen. Have fun!

Lilo & Stitch
Egal, ob Disney-Fan oder nicht: Wer „Lilo & Stitch“ noch nicht gesehen hat, sollte den Film schnellstmöglich nachholen. Ich bin zwar echt nah am Wasser gebaut und heule heute noch, wenn Simba Mufasa tot auffindet. Aber selten hat mich ein Streifen so mitgenommen wie dieser. Das Schöne daran ist, dass hierbei nicht darum geht, dass irgendeine Möchtegern-Prinzessin ihren eitlen Prinzen finden will. Stattdessen geht es um Familie und darum, dass selbst Familien, die vielleicht etwas zerbrochen sind, dennoch wundervolle Familien sein können. Der kleine Stitch weiß davon leider nichts, denn er wurde erschaffen – er hat also niemanden, der auf ihn nach einem langen Tag zuhause wartet.

Leute, ich habe wirklich Rotz und Wasser geheult. Und das nicht nur bei einer Szene. Denn „Lilo & Stitch“ ist ein Film, der zeigt, dass nicht nur Geschwister und Eltern zu einer Familie gehören können, sondern alle Menschen, die dich in irgendeiner Weise bereichern und dein Leben lebenswert machen.

„Ohana means family. Family means nobody get’s left behind… or forgotten.“*

*Lilo & Stitch, 2002, Walt Disney Company



Quelle: YouTube-Channel „DisneyMoviesOnDemand“ (Stand: 23.02.2016)

Saving Mr. Banks
Samstag habe ich mir wieder einen Film von Disney zu Gemüte geführt. Bei „Saving Mr. Banks“ handelt es sich jedoch nicht um eine Animation aus dem berühmten Haus, sondern ein Realfilm mit Tom Hanks und Emma Thompson. Während Tom Hanks den wohlbekannten Walt Disney verkörpert, spielt Emma Thompson Pamela Travers – die Autorin der „Mary Poppins“-Bücher. Der Film erzählt die Entstehungsgeschichte der beliebten Verfilmung mit all ihren Problemen und Rückschlägen. Er zeigt auch, wie sehr die Bücher über das Kindermädchen Mary Poppins vom Leben ihrer Autorin beeinflusst wurden.

Mir hat dieser etwas ungewöhnliche Blick hinter die Kulissen wunderbar gefallen. Das lag nicht nur an der herausragenden Darstellung der Schauspielerei, sondern auch an der wunderbaren Inszenierung der gesamten Entstehungsgeschichte. So haben beispielsweise die Einblendungen aus Travers‘ Kindheit immer hervorragend zur Gegenwart gepasst. Disneyfreunden ist dieser Streifen in jedem Fall zu empfehlen!

Quelle: YouTube-Channel „Disney UK“ (Stand: 23.02.2016)

Silver Linings
Seit einer gefühlten Ewigkeit liegt dieser Streifen auf meiner To-Watch-List. Am Sonntagabend habe ich mir endlich einmal die Zeit genommen, mit der Sichtung von „Silver Linings“ die Liste etwas zu verkleinern. Interessiert hat mich der Film vor allem deshalb, weil es sich um keine gewöhnliche Liebesgeschichte handelt. Denn während Pat an einer manisch-depressiven Störung leidet, muss Tiffany mit ihrer emotionalen Instabilität klarkommen. Das sorgt für allerlei verwirrende, beklemmende und eskalierende Situationen, die insgesamt dafür sorgen, dass der Zuschauer die Protagonisten verstehen und vielleicht sogar lieben lernt.

Perfekt war der Streifen auf keinen Fall, das Ende war mir einfach ein bisschen zu kitschig – hier hatte ich ein bisschen mehr von „Silver Linings“ erwartet, da es die ganze Handlung über schon anders als andere Filme war. Insgesamt jedoch hat mir der Film mit Jennifer Lawrence und Bradley Cooper wirklich gut gefallen.

Quelle: YouTube-Channel „The Weinstein Company“ (Stand: 23.02.2016)

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