Pieces of Emotion

Bücherwurm, Serienfreak & Schreiberling

Zwei an einem Abend: Plötzlich Prinzessin & Crazy, Stupid, Love

Kennt ihr diese Tage, an denen ihr gern unterhalten werden möchtet, aber auf möglichst anspruchslose Weise? Einfach die Seele baumeln lassen, sich von den Strapazen des Tages und der ganzen politischen Situation erholen? Nicht denken wollen und dennoch einen angenehmen Abend verbringen? In genau dieser Stimmung war ich am Freitagabend. Also habe ich kurzerhand endlich mal wieder meinen Netflix-Account ausgenutzt und zwei Filme gesehen.

Plötzlich Prinzessin

Vor Ewigkeiten habe ich einmal Plötzlich Prinzessin auf Deutsch gesehen, jetzt habe ich ihn mir auf Englisch zu Gemüte geführt. Schlecht ist der Film keinesfalls – wenn man sich darauf einlässt, dass es sich um einen Jugendfilm handelt, der vorrangig Mädchen zwischen 8 und 16 Jahren anspricht. Geht man allerdings mit dieser Einstellung an den Streifen heran, kann man rund 90 Minuten lang einen humorvollen Film genießen.

Quelle: YouTube-Channel „DisneyMoviesOnDemand“ (Stand: 29.11.2015)

Kurz zum Inhalt: Amelia Thermopolis (Anne Hathaway) ist eigentlich ein ganz einfaches Mädchen, das in San Francisco lebt und die High School besucht. Ihr Ziel ist es, unsichtbar zu sein – so bekommt kein Mensch mit, wenn sie wieder einmal einen tollpatschigen Fehler begeht. Amelias Leben wird komplett auf den Kopf gestellt, wenn ihre Großmutter (Julie Andrews) ihr eröffnet, dass sie die Prinzessin von Genovien ist.

Klar, die Geschichte klingt, als hätte man sie schon 1358745 gesehen, zumal sie nicht wirklich realitätsnah ist. Dennoch hat mir Plötzlich Prinzessin viel Spaß bereitet, weil Anne Hathaway ihre Rolle so wunderbar spielt. Ihre Figur ist unfreiwillig lustig und überaus sympathisch. Zudem lernt sie im Laufe der Handlung, wie wichtig es ist, niemals zu vergessen, wer man ist. Natürlich hat der Film ein Happy End, aber wer nicht zu hohe Ansprüche hat, wird mit Plötzlich Prinzessin seinen Spaß haben.

Crazy, Stupid, Love

Angesichts meiner niedrigen Erwartungen hat mich Crazy, Stupid, Love wirklich überrascht. Meine Ansprüche waren zu Beginn vergleichsweise niedrig, doch mit Laufe der Handlung habe ich zunehmend mehr erwartet. Und ich war begeistert davon, dass der Film versucht, eine Message zu überbringen.

Quelle: YouTube-Channel „Movieclips“ (Stand: 29.11.2015)

Kurz zum Inhalt: Cal Weaver (Steve Carell) wollte eigentlich nur einen schönen Abend mit seiner Frau verbringen. Diese allerdings eröffnet ihm, dass sie sich scheiden lassen möchte. Und mit dieser neuen Situation fertig zu werden, besucht Cal die folgenden Abende immer die gleiche Bar – bis er auf Jacob (Ryan Gosling) trifft. Dieser poliert sein Aussehen auf und bringt ihm bei, wie er Frauen „abschleppen“ kann.

Crazy, Stupid, Love konnte mich von Beginn an begeistern – was nicht zuletzt an der hervorragenden Besetzung liegt. Neben Steve Carrell und Ryan Gosling sind auch Emma Stone und Julianne Moore in dieser Liebeskomödie zu sehen. Allesamt Schauspieler, die ich mir überaus gern anschaue.

Das Schöne an diesem Film ist, dass es sich nicht nur um eine humorvolle Komödie handelt. Der Film sorgt vielmehr dafür, dass man sich zwischenzeitlich als Zuschauer selbst fragt: „Tue ich genug für meine Beziehungen?“ Dabei geht es keineswegs nur um die Beziehung zwischen Mann und Frau, sondern auch um die Liebe zu Freunden und Familienmitgliedern. Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass die größten Weisheiten nicht von den Erwachsenen, sondern von einem 13-jährigen Jungen stammen. Crazy, Stupid, Love ist humorvoll und doch noch viel mehr: Der Film zeigt, dass man niemals die Hoffnung aufgeben und immer für genau das kämpfen sollte, was man sich so sehnlichst wünscht.

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