Pieces of Emotion

Bücherwurm, Serienfreak & Schreiberling

Buch vs. Film Die Tribute von Panem II

Erst rund 1,5 Wochen ist es her, dass ich Buch- und Filmformat des ersten Teils besprochen habe. Und wieder habe ich „Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe“ innerhalb von wenigen Tagen durchgelesen. Ich weiß wirklich nicht, woran es liegt, aber ich kann einfach nicht anders als diese Trilogie zu verschlingen. Denn heute habe ich schon wieder knapp 100 Seiten des dritten Bandes hinter mir. Was mache ich nur, wenn ich das Buch auch abgeschlossen habe?!

Am Sonntag habe ich dann zusätzlich den passenden Film „The Hunger Games – Catching Fire“ gesehen. Ich denke dabei immer, dass ich mir durch das vorherige Lesen einen großen Teil der Spannung wegnehme. Aber… wie viel Spannung bleibt überhaupt, wenn man weiß, dass es drei bzw. vier Teile geben wird? Nichtsdestotrotz hat mir auch auf dieser Basis der Film viel Spaß bereitet!

Catching Fire vs. Gefährliche Liebe

Diese Gegenüberstellung wird natürlich nicht ganz so detailliert ausfallen wie der erste, da sich meine Meinung zu den einzelnen Figuren nicht geändert hat. Besonders positiv ansprechen muss ich hier allerdings erneut, wie gut die Verfilmung es schafft, wichtige Szenen und Details auf die Leinwand zu übertragen, die für die Geschichte so bedeutend sind. Schon der erste Teil konnte damit punkten, dass nicht nur Gesten, sondern auch einzelne Sätze aus den Büchern für die Filme genutzt werden.

Quelle: YouTube-Channel „Movieclips Trailers“ (Stand: 05.11.2015)

Ebenso ist den Schauspielern ein weiteres Mal ein großes Lob auszusprechen – es gab mindestens drei Momente, in denen ich mit den Tränen kämpfen musste. In diesem Zusammenhang empfand ich vor allem die Szene mit Cinna direkt vor Beginn der Spiele am grausamsten. Neben den Hauptdarstellern konnte mich vor allem die Darstellungen von Johanna Mason und Finnick Odair begeistern; beide Schauspieler waren ideal für die Rollen.

Insgesamt können beide Formate von Beginn bis Ende überzeugen. Ich tendiere sogar dazu, den Film minimal besser zu bewerten, da er mich emotional mehr bewegen konnte.

Catching Fire vs. The Hunger Games

Verglichen mit der ersten Verfilmung kann ich sagen, dass mir die zweite deutlich besser gefallen hat. Hier kam das Gefühl auf, dass sich die Trilogie, ähnlich wie bei Harry Potter, durch das Publikum verändert: Der zweite Film spricht auch ältere Zuschauer mehr an. Das ist nicht nur den Spielen zu verdanken, sondern der gesamten Story um den Spotttölpel und die Rebellion. Auch, dass die Figuren selbst an ihren Aufgaben gewachsen sind, beeinflusst die Atmosphäre des Streifens.
Gefallen hat mir auch, dass die Liebesgeschichte zwischen Katniss und Peeta zwar mehr Gewicht erhalten hat, aber keinesfalls zu sehr in den Vordergrund gerückt wurde. Der Zuschauer hat hier in jedem Fall erkennen können, dass Peeta Katniss viel bedeutet – auch wenn niemand, nicht einmal sie selbst, weiß, was genau sie eigentlich empfindet. Aber auch diesen Zwiespalt konnte der zweite Teil besser herausstellen.

Wenn sich die gesamte Trilogie so weiterentwickelt, freue ich mich ungemein auf den dritten Teil!

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