Pieces of Emotion

Bücherwurm, Serienfreak & Schreiberling

Ein Tattoo & The Fratellis

Leute, was für eine Woche. Aufregung pur. Aber mal alles auf Anfang: Ihr wisst ja, dass ich angekündigt hatte, mir im Januar ein König-der-Löwen-Tattoo stechen zu lassen. Wie es der Zufall aber wollte, hatte ich überraschenderweise noch einen Urlaubstag für den Oktober übrig. Also wurde kurzerhand das Tattoostudio angerufen in der Hoffnung, irgendwo dazwischen geschoben werden zu können. Und tadaa: Am 26.10. war tatsächlich noch ein Termin frei!

Das Simba-Tattoo

Da sowohl mein Freund als auch meine Kölner Freundinnen logischerweise arbeiten mussten (und Gäste im Tattooraum selbst sowieso nicht erlaubt sind), bin ich wie ein aufgeregtes Reh mit einer Überdosis Adrenalin am Montag allein ins Studio gegangen. Das Gute: Ich war erst 1,5 Stunden später als eigentlich geplant dran. Zwar war ich zu dem Zeitpunkt wieder ganz schön müde, dafür hat sich die Aufregung aber komplett gelegt.

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Was ich euch mit Überzeugung sagen kann: Es hat verdammt weh getan. Einige Stellen waren wirklich auszuhalten, bei anderen wiederum musste ich echt die Zähne zusammenbeißen. Das war besonders dann der Fall, wenn die Nadel nah am Knöchel vorbei schrammte. Am Montagabend hatte ich dann Zahnschmerzen und davon dann Kopfschmerzen. Aber hey, das war’s wert! Denn jetzt darf ich stolz meinen kleinen schwarz-weißen Simba präsentieren!

Ich weiß, auf dem Foto sehen die Schattierungen wirklich noch sehr dunkel aus. Aber wenn das Tattoo in drei bis vier Wochen abgeheilt ist, ist es nur noch halb so dunkel. Bis dahin muss ich mich um die richtige Pflege kümmern und einfach hoffen, dass es keine Probleme gibt!

The Fratellis

Nachdem ich mich Montag also habe tätowieren lassen, stand Mittwoch ein Konzert der Fratellis an. Bei The Fratellis handelt es sich um eine schottische Rockband: Die Musik geht irgendwie in die Indie-Country-Punk-Rock-Richtung. Is kla, ne? Die schon etwas ältere Band hat im Rahmen des Konzerts das neue Album „Eyes wide, Tongue tied“ vorgestellt. Eigentlich sollten sie in der Live Music Hall spielen. Letztendlich fand das Konzert aber im Luxor – was etwa ein Viertel der Größe der Live ist. Es war wirklich kuschelig. Ich wurde einmal mit Bier bekippt. Yay.

Das Konzert hat mir wirklich viel Spaß gemacht. Ich war dort mit einer guten Freundin von mir, der Sybi von saved moments. Lustigerweise standen irgendwann meine frühere Mitbewohnerin aus Studienzeiten und ihr Freund von mir. Ein verdammt cooles Wiedersehen!

Bevor The Fratellis die Bühne betreten hat, ist die Band „Palace Fever“ aus Solingen aufgetreten: Es war eine interessante Zusammenstellung aus einem Mädchen, drei jungen Kerlen und einem gestandenen Mann. Die Band hat eine unglaublich gute Stimmung verbreitet mit ihrem Mix aus Country und Folk-Rock – ideal für diesen Abend!

Quelle: YouTube-Channel „Palace Fever“ (Stand: 30.10.2015)

The Fratellis selbst sind live natürlich auch großartig. Das Publikum war begeistert und haben für eine herausragende und ausgelassene Stimmung gesorgt. Die drei Jungs auf der Bühne waren selbst allerdings keine Rampensäue. Ein bisschen enttäuscht war ich, weil so gut wie nie mit dem Publikum kommuniziert und jedes Lied nur an das nächste geklatscht wurde. Sowas finde ich bei Konzerten immer schade – man geht doch eigentlich dahin, um auch mit der Band interagieren zu können. Leider hat auch der Sound nicht immer gestimmt, was aber einzig und allein an der Technik lag: Hat Mince am Schlagzeug mal ein bisschen stärker reingehauen, ist Jons Stimme leider völlig untergegangen.

Alles in allem war es aber ein großartiges Konzert! Die Jungs haben alles gespielt, von „Henrietta“ über „We need Medicine“ bis hin zu „Baby Don’t You Lie To Me“. Als erstes Zugabelied gab’s dann natürlich noch „Chelsea Dagger“. Fotos gibt’s leider keine, weil es zu dunkel war, meine Handykamera unterirdisch ist und meines Wissens Blitz nicht erlaubt war. Aber alle, die schon einmal auf einem The-Fratellis-Konzert waren, wissen, wie toll es ist. :)

Quelle: YouTube-Channel „TheFratellisVEVO“ (Stand: 30.10.2015)

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