Pieces of Emotion

Bücherwurm, Serienfreak & Schreiberling

Puls – Ein grausames Meisterwerk

Im Urlaub hat man ja bekanntlich mehr Zeit zum Lesen. Auf meiner diesjährigen Reise hatte ich zum ersten Mal sogar zwei ziemlich dicke Bücher dabei – besonders am Strand liest man ja schnell einmal 80 – 100 Seiten 😉 Da ich schon vor unserer Reise Puls von Stephen King begonnen hatte, musste das natürlich auf jeden Fall mit. Denn in keiner Minute wollte ich dieses Werk aus den Augen lassen. Ich muss es wieder einmal sagen: King, du kannst es immer noch!

Inhalt von „Puls“

Eigentlich wollte sich Clay Riddell nach seinem Erfolg, zwei Comicbücher verkauft zu haben, nur mit einem Eis belohnen. Doch am Eiswagen beobachtet er, wie Menschen sich gegenseitig angreifen, während sie merkwürdige Geräusche von sich geben – nachdem sie telefoniert hatten. Clay schafft es zu überleben und bildet eine kleine Gruppe von Überlebenden. Gemeinsam versuchen sie, Boston zu verlassen. Denn eins wissen sie: Die Handys haben irgendeinen Virus ausgelöst…

„Puls“ – Die Kritik

Eigentlich stand das Werk von Stephen King schon eine ganze Weile auf meiner Leseliste, doch irgendwie war ich nie dazu gekommen. Und das, obwohl mir mein Freund des Öfteren erzählt hat, wie großartig dieses Werk ist. Nun, kurz vor meinem Mallorca-Urlaub habe ich endlich begonnen, das hochgelobte Buch in die Hand zu nehmen – und konnte es danach eigentlich nicht mehr weg legen.

Spannend von Beginn bis Ende

Das Großartige an dieser Geschichte ist, dass sie von Beginn an Spannung aufbaut. Es gibt keine große Einleitung, nur Clay wird kurz vorgestellt. Doch schon kurz danach ereignen sich die ersten Angriffe, die von da an rasant erzählt werden. Nicht zu schnell, aber doch oftmals ohne Pause. Und in keiner Sekunde lässt die Spannung nach. King erzählt dabei von einer Reise, die weit mehr ist als nur ein gefährlicher Roadtrip. Denn Clay und seine kleine Gruppe werden nicht nur durch die sogenannten Handy-Verrückten bedroht; die wirkliche Gefahr ist deutlich größer.

Von vielen Literaturkritikern wird Stephen King ja oftmals ob seiner einfachen Sprache verpöhnt. Doch ich muss sagen, dass mir diese Schreibweise deutlich mehr zusagt als hochgestochene und langgezogene Gedanken. King bringt seine Gedanken auf den Punkt, sodass sich die Leser nicht lange mit Erklärungen und eventuell Verwirrungen beschäftigen müssen. Dazu nutzt er Ideen, für die sonst nur die wenigsten Schriftsteller die ausreichende Kreativität und Courage besitzen. Ich weiß, all das klingt ein wenig wie eine Heiligsprechung, aber ab und an muss man auch einmal die Besten verteidigen. 😉

Fazit zu „Puls“

Auch wenn ich mich über das Ende geärgert habe, wusste ich im Nachhinein, dass es eigentliche der perfekte Schluss für diese Geschichte war. Und nicht nur dieses überraschende Finale, sondern die gesamte Geschichte verleitet mich dazu, jedem Puls zu empfehlen, der es noch nicht gelesen hat!

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