Pieces of Emotion

Bücherwurm, Serienfreak & Schreiberling

Serienparade: Stadt, Land, Fluss

Yes, es ist wieder einmal Zeit für die wunderbare Serienparade der fabelhaften Frau Margarete! Und ich glaube, sie hat dieses Mal eines der schwersten Themen angesprochen:

„Die meisten bzw. die bekanntesten Serien kommen aus dem englischsprachigen Raum – welche Serien kannst du empfehlen, die nicht aus den USA oder aus Großbritannien kommen?“

Tjoa, dann mal auf, Juli!
Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich in der Liste meiner bisher gesehen Serien eigentlich nahezu kaum ein Exemplar finde, was nicht in der USA oder Großbritannien entwickelt wurde. Warum das so ist? Ganz einfach: Weil der Serienmarkt aktuell regelrecht von Produktionen aus diesen Ländern überschwemmt wird – und ich nicht einmal ansatzweise alle guten Serien der amerikanischen und britischen Produktionsfirmen gesehen habe. Und ich gestehen muss, dass ich mich nie wirklich mit etwas anderem auseinandergesetzt habe. Wobei der kanadische Serienmarkt hier ziemlich gut mitmischen kann: Orphan Black begeistert ebenso wie Metal Evolution. Aber ich klammere hierfür einfach mal den gesamten englischsprachigen Raum aus!

Zugegebenermaßen: Ich habe gegenüber deutschen Serienproduktionen das eine oder andere Vorurteil. Der Großteil der Serien, die aktuell laufen, zeugen von einem ziemlich niedrigen Intelligenzniveau. Die anderen sind mir entweder zu kitschig (Sturm der Liebe, Rote Rosen & Co.) oder zu sehr für eine ältere Generation (In aller Freundschaft, Notruf Hafenkante, Um Himmels Willen & Co.) bestimmt. Gut, es gibt wirklich einige hochwertige Exemplare aus diesem Land: Stromberg, Schloss Einstein, Die Sendung mit der Maus sowie diverse Kinderserien. Und der Tatortreiniger steht auf meiner Liste. Ansonsten jedoch kann mich der deutsche Markt nicht wirklich begeistern.

Quelle: YouTube-Channel „Release Company Kids“ (Stand: 27.08.2015)

Über den Beitrag der Chaosmacherin bin ich allerdings auf eine weitere Idee gekommen, die ich zuvor nicht bedacht hatte: Animes. Mit Sailor Moon bin ich aufgewachsen ebenso wie mit Heidi, Detective Conan habe ich als Teenager lieben gelernt. Ranma ½ und Chobits habe ich immer mal wieder gesehen. Und Pokémon ist wohl der Klassiker schlechthin. Zwar sind Animeserien oftmals noch mit Vorurteilen behaftet – die Leute glauben, das wäre nur etwas für Kinder und Perverse. Das sind in der Regel die Leute, die sich kein bisschen mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Klar, der Zeichenstil ist eben anders als in westlichen Animationsserien. Aber Animes erzählen so viele romantische, düstere, humorvolle und hoffnungsvolle Geschichten, bei denen für jeden Geschmack etwas dabei ist. Animes also sind die exotischen Formate in meiner Liste voll typischer Serien!



Quelle: YouTube-Channel „Kataangirl“ (Stand: 27.08.2015)

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