Pieces of Emotion

Bücherwurm, Serienfreak & Schreiberling

Serienparade: Leben und Tod

Wieder ist es Zeit für die Serienparade von Frau Margarete: Diesmal stellt uns die Bloggerin Fragen zu Leben und Tod.

Kommen wir erst einmal zum schlimmeren Ereignis, dem Tod. Ich habe vor einigen Monaten schon einmal eine Liste mit den 10 grausamsten Serientoden erstellt, mich aber nicht getraut, diese online zu stellen – aus Angst, ich könnte einem von euch spoilern. Aber ich einige davon sind nun so alt, dass ich sie sicher problemlos nennen kann. So gehört zu den Toden, die mir wirklich nahe ging, natürlich die Red Wedding: Die Szene war nicht nur dramatisch und grausam, sondern stellt die einzelnen Morde auch noch im Detail dar. Zudem hat die HBO-Serie „Game of Thrones“ hier gleich drei wichtige Charaktere verloren, was die nachfolgenden Ereignisse stark beeinflusst. In der gleichen Serie ist natürlich auch der Serientod zu finden, über den sich alle „Game of Thrones“ gefreut haben – und soweit es mich betrifft, ist es auch der einzige, der mich wirklich erfreut.

Doch nicht nur durch die Fantasyserie habe ich gelitten: Auch „Lost“ hat mich zweimal mit Tränen im Gesicht zurückgelassen – zum einen in Staffel 3 und zum anderen in Staffel 6. Ich weiß nicht, ob es ein Spoiler ist, wenn ich die Namen nenne. Immerhin wurde die letzte Staffel vor 5 Jahren abgedreht. Aber gut: Alle „Lost“-Fans werden wissen, wovon ich rede, wenn ich sage, dass beide Serientode unter Wasser geschehen.

Eigentlich hält fast jede Serie Tode bereit, die mir nahe gehen – da ich ziemlich nah am Wasser gebaut bin, fließen bei mir auch ziemlich schnell die Tränen. Erwähnenswert sind hier besonders „Doctor Who“ mit zwei Charakteren, „The Walking Dead“ mit vier Charakteren und „One Tree Hill“ mit einem Charakter.

Das Leben ist in all diesen Serien natürlich ebenso wichtig wie der Tod. Klar, in „Game of Thrones“ ebenso wie in „The Walking Dead“ und „Doctor Who“ schweben die Charaktere ständig in Lebensgefahr. Froh bin ich darüber, dass besonders in den ersten beiden Serien meine Lieblingscharaktere noch am Leben sind – obwohl es viele Male so aussah, als würden sie es nicht zur nächsten Episode schaffen. Zu den wundervollsten Geburten gehört aber in jedem Fall die Geburt von Marvin Waitforit Eriksen in „How I Met Your Mother“; dieses Ereignis hat nämlich die gesamte Truppe beeinflusst. Ähnlich ist es bei der Geburt von Judith in „The Walking Dead“ – denn nun muss die Gruppe nicht nur gegen Zombies kämpfen, sondern auch neues Leben beschützen. Auch, wenn das nicht immer so wunderbar klappt.

Ich muss zugeben, dass ich es deutlich einfacher finde, die Tode aufzulisten als mich auf neues Leben zu konzentrieren. Doch Tatsache ist, dass es eigentlich keine Serie gibt, die nicht von dem einen oder anderen Ereignis beeinflusst wird. Ich denke da beispielsweise gerade an „Modern Family“: Eigentlich handelt es sich hierbei um eine Mockumentary und doch spielen Leben und Tod eine große Rolle und sorgen dafür, dass ich selbst bei einer 20-minütigen Serie ergriffen bin.

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