Pieces of Emotion

Bücherwurm, Serienfreak & Schreiberling

Das Leben und das Schreiben: Stephen King berichtet

Zur Jahrtausendwende wurde Stephen King von einem Van erfasst – der Zusammenstoß hätte ihn fast das Leben gekostet. Schon zuvor hatte der Meister des Horrors an einem Buch über das Schreiben gearbeitet, dieses aber nach verzweifelten Bemühungen in der Schublade verschwinden lassen. Nach seinem Unfall schaffte er es, das Werk zu beenden und seinen Fans damit ein spannendes Sachbuch über sein Leben und sein Talent zu bescheren.

Der Inhalt zu „Das Leben und das Schreiben“

Das Leben und das Schreiben von Stephen King

Das Leben und das Schreiben von Stephen King


Das Werk besitzt insgesamt drei große Abschnitte. Der erste Teil bildet eine Art Lebenslauf: King erzählt uns hier von seiner Kindheit und seinen Anfängen, Geschichten zu schreiben. Er zeigt uns, wie er durch all die Dinge in seiner Vergangenheit zu dem bekannten Schriftsteller geworden ist, als den wir ihn heute kennen. Im zweiten Abschnitt redet King über das Schreiben, gibt Tipps und zeigt interessante Aspekte auf. Das dritte Kapitel dreht sich schließlich um den Unfall, den er vor einigen Jahren hatte.

„Das Leben und das Schreiben“ – Die Kurzkritik

Als meine beste Freundin mir dieses Buch als Geburtstagsgeschenk in die Hand gedrückt hat, habe ich sie noch ein bisschen mehr geliebt. Ist man selber von der Kunst des Schreibens fasziniert und dann auch noch Fan von Stephen King, dann ist „Das Leben und das Schreiben“ das perfekte Präsent.

Ich selbst schreibe zwar nicht ernsthaft, um irgendwann einmal einen Roman zu veröffentlichen. Aber in diesem Werk gab es unzählige Stellen, an denen ich King meinen Dank hätte aussprechen wollen. Er sorgt dafür, dass man zwar auf dem Boden der Tatsachen bleibt und die Welt der Schriftsteller realistisch betrachtet. Aber er nimmt dem Leser auch ein wenig die Angst vor dem Schreiben – die Angst, perfekt zu sein, welche die meisten angehenden Schriftsteller hemmt. Meines Erachtens stellt King hier einige wirklich nützliche Aspekte in den Vordergrund, die hoffentlich auch mir als Freizeitblogger helfen, das Schreiben ernst und dennoch nicht zu ernst zu nehmen.

Unheimlich fasziniert hat mich auch Stephen Kings Art, mit seinem Lebenslauf umzugehen. Er war viele Jahre lang alkohol- und drogenabhängig, hat sich jedoch nie herausgeredet oder irgendwo anders die Schuld gesucht. Nein, als Leser hatte ich das Gefühl, dass er sich selbst ziemlich gut reflektieren kann – auch wenn er an einigen Stellen durchaus arrogant wirkte.

Fazit zu „Das Leben und das Schreiben“

Wer Kings Bücher gerne liest und sich selbst schon einmal an der einen oder anderen Geschichte probiert hat, wird dieses Buch vermutlich mit Interesse lesen. King-Fans, die nicht viel mit dem Schreiben anfangen können, werden meines Erachtens aber nicht viel Freude damit haben.

« »

© 2017 Pieces of Emotion. Theme by Anders Norén.

%d Bloggern gefällt das: