Pieces of Emotion

Bücherwurm, Serienfreak & Schreiberling

Hollywood im Visier: Quentin Tarantino

Gesehene Filme
– Reservoir Dogs (1992)
– Pulp Fiction (1994)
– From Dusk Till Dawn (1996; Drehbuch)
– Kill Bill – Volume 1 (2003)
– Kill Bill – Volume 2 (2004)
– Death Proof (2007)
– Inglourious Basterds (2009)
– Django Unchained (2012)

5 Fakten
– dreht seine Filme nur analog
– hat eine Vorliebe für Martial-Arts-Filme und B-Filme
– Pulp Fiction & Django Unchained sind seine erfolgreichsten Werke
– bezeichnet Uma Thurman als seine Muse
– ist bekennender Fußfetischist

Mehr Fakten zu Tarantino (inklusive Tarantino selbst):


Quelle: YouTube-Channel „moviepilot“ (Stand: 26.03.2015)


Quentin Tarantinos Karriere

Tarantinos Leidenschaft für Filme wurde schon in seiner Kindheit geweckt – in jungen Jahren zog er mit seiner Mutter nach Los Angeles, wo er regelmäßig die kleineren Kinos besuchte. Filme wie Kill Bill zeugen von seiner Liebe zu Martial-Arts-Filmen, die in der damaligen Zeit geprägt wurde. Als Jugendlicher begann er schließlich eine Schauspielausbildung und arbeitete nebenbei in einer Videothek. Schon früh begann er, gemeinsam mit seinen Freunden Drehbücher zu verfassen, die jedoch ständig abgelehnt wurden. Als er einige Jahre später Terry Gilliam kennenlernte, fasste er wieder den Mut, es weiter zu versuchen. Seinen großen Durchbruch hatte Tarantino schließlich Anfang der 1990er Jahre mit Reservoir Dogs. Von diesem Moment an ging seine Karriere steil bergauf. Seinen größten Erfolg hatte Tarantino allerdings erst kürzlich: Django Unchained lockte allein in Deutschland knapp 4,5 Millionen Zuschauer in die Kinos. Beim Hollywood Filmfestival 2012 wurde Tarantino sogar als bester Drehbuchautor ausgezeichnet.

Meine Meinung
Neben Tim Burton zählt Quentin Tarantino für mich zu den einzigartigen und grandiosesten Regisseuren unserer Zeit. Bei der Sichtung seiner Filme erkennt der Zuschauer sofort, welcher Regisseur und gegebenenfalls auch Drehbuchautor dahinter steckt. Das beginnt schon bei meinem Tarantino-Lieblingsstreifen Death Proof: Die langsam drehende Kameraeinstellung, die scheinbar alltäglichen Dialoge (man denke dabei auch an die Pulp-Fiction-Szene mit dem Burger) und die zahlreichen Aufnahmen von Füßen. Bemerkenswert sind auch die kleinen Dinge, mit denen Tarantino seine Filme verknüpft – Abbys Klingelton in Death Proof ist beispielsweise der Titelsong zu Kill Bill. Quentin Tarantino ist eine Figur für sich, die es geschafft hat, der Filmwelt ihren Stempel aufzudrücken. Nicht jeder mag die teils brutal anzuschauenden Szenen mögen und nicht jeder mag mit der etwa eigenartigen Weise Tarantinos sympathisieren. Doch jeder weiß, welch filmisches Genie uns mit Quentin Tarantino beschert wurde!

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